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Eingangshalle des Staatsarchivs Coburg (c) Rainer Grimm
Ausstellung und Vorträge zu „NS-Krankenmorden“ (bis 4.9.), Mo. bis Do. 8 bis 16 Uhr, Fr. 8 bis 13.30 Uhr
Auf 21 Tafeln zeigt die Ausstellung Hintergründe und Informationen zu den schrecklichen Vorgängen ab 1939: Heil- und Pflegeanstalten im vereinigten Regierungsbezirk Ober- und Mittelfranken wurden aufgelöst, die Patienten auf die verbleibenden Einrichtungen in Kutzenberg, Erlangen und Ansbach verteilt. Von dort aus wurden im Rahmen der sogenannten T4-Aktion die Menschen busweise in Tötungsanstalten deportiert. Insgesamt wurden so zwischen September 1940 und Juni 1941 mehr als 400 Frauen und Männer aus Kutzenberg systematisch ermordet. Die meisten von ihnen wurden in Schloss Hartheim bei Linz zu Tode gebracht, wo mit einer Gedenktafel an ihr Schicksal erinnert wird. Proteste von Angehörigen und Kirchen stoppten im August 1941 das systematische Töten, doch viele Patienten starben weiterhin durch Mangelversorgung, zynisch „Hungerkost“ genannt. Im Mittelpunkt steht die Rolle der Heil- und Pflegeanstalten im Rahmen der „T4-Aktion“, insbesondere mit den Vorgängen in Kutzenberg. Sonderausstellung im Staatsarchiv Coburg Mit freundlicher Genehmigung von Coburg Marketing
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