Fotograf / Autor:
Stefan Andritschke
Was kann uns Friedrich Rückerts Werk heute noch sagen? Die Ausstellung lädt ein, Rückert jenseits verstaubter Schulbücher kennenzulernen.
Friedrich Rückert (1788-1866), einer der bedeutendsten deutschen Dichter des 19. Jahrhunderts, ist vielen vor allem als Verfasser von Liebesgedichten oder als Übersetzer orientalischer Dichtungen bekannt. Doch was kann uns sein Werk heute, beinahe 160 Jahre nach seinem Tod, noch sagen? Unter dem Titel „Friedrich for Future“ lädt eine Präsentation in der ebern galerie die Besucherinnen und Besucher ein, Rückert jenseits verstaubter Schulbücher und Anthologien kennenzulernen – als zeitgenössischen Gesprächspartner zu Themen, die jeden Einzelnen von uns betreffen.
In vier unterschiedlichen Abteilungen kommt Rückert in der Ausstellung selbst zu Wort und fordert die Besucherinnen und Besucher gleichsam auf, Bezüge zu ihrer eigenen Lebenswirklichkeit zu finden: Was bedeutet „Heimat“ für mich? Wie verarbeitet man große Gefühle, wie Liebe oder Trauer? Wie unterscheidet sich Rückerts Sicht auf Natur und Umwelt von unserer gegenwärtigen? Neben Handschriften und persönlichen Briefen, die Einblicke in Rückerts Gefühlswelt zulassen, werden verschiedene Bildexponate in neuen Zusammenhängen gezeigt.
Und auch der Spaß soll in der Ausstellung nicht zu kurz kommen: in der Abteilung, in der sich alles um die „Liebe“ dreht, können die Besucherinnen und Besucher ihr Wissen über Rückerts „Liebesfrühling“ testen. Unter dem Motto „Wer hat’s geschrieben?“ kann man herausfinden, ob es sich bei dem Reim um einen Mehrzeiler aus dem „Liebesfrühling“ handelt oder um einen Schlager der Neuzeit.
Eintrittspreis: Eintritt frei
| « Zurück | Ausstellungen » |